Zwei – Mann – Talkshow

Gedankenpost, Lyrik
Es war mir ein Fest, heute mit dir zu Speisen
& mit dir in Gedanken um die Erde zu reisen. 
Ideen kreisen
zu lassen & in den Himmel zu schaun. 
Es ist ein Plaisir, deine Geschichten zu hören
& winzig kleine Zauber mit Wunschideen zu beschwören,
die uns die Zeit still stehen lassen. 
Los, wir fassen
jetzt mal Mut, & fühlen in uns rein
& lassen das Gefühl heut zu,
ganz klein vor dem Universum zu sein,
aber groß füreinander. 
Das bringt uns erstmal nicht viel weiter, 
vielleicht sogar voll durcheinander,
aber mir reichts schon aus, mit dir glücklich zu sein!
Komm, ich gieß dir ein zweites Glas Rotwein ein.
Der Klang deiner Stimme erfüllt den Raum, 
so hängst du Wort für Wort, 
eine neue Geschichte an den Traumzauberbaum
unsrer absurden tiefsten Wünsche.

Die Welt verbessern, Grenzen verrücken,
die Venus aus dem Weltall pflücken, 
ans andere Ende der Welt entfliehen, 
ohne Altlasten mit hinter uns herzuziehen. 
Einmal wild tanzend mit den Füßen träumen,
nie mehr schöne Momente versäumen.
Keine Erinnerung mehr verpassen
und Probleme ganz gelassen
distanziert, erwachsen angehen, 
mal hinter Horizonte spähn,
schaun, ob dahinter der Abgrund klafft
oder vielleicht ein neuer Tag erwacht. 

Träume sind nicht immer schön,
und auch in unserem Märchen müssen wir Drachen ansehn.
Und je später die Abendstunde,
in unsrer Zwei – Mann – Talkshowrunde
desto offener das Wort

Der Klang deiner Stimme erfüllt noch immer den Raum, 
so hängst du Wort für Wort, 
eine neue Geschichte an den Albtraumzauberbaum

unsrer absurden tiefsten Ängste.

Sich nicht mehr verändern und Stillstehennicht uns, nicht die Welt, einfach nichts mehr klar sehen,
eine Chance verpassen, den Moment versäumt,
zu wenig geschlafen, zu schlecht geträumt,
dass die Welt sich vielleicht auch ohne uns dreht,
und dass die Zeit immer viel zu schnell vergeht.
Älter werden, doch kein bisschen weiser, 
nicht gehört werden, langsamer, leiser
den Fade out passieren, 
und sowohl im Spiel als auch in der Liebe verlieren. 

Jede Angst ist ein Papierschiff, wir werfen sie ins rote Meer.
 Schaun ihnen im Weinglas beim Schwimmen zu,
ertränken sie, winken den Titaniken hinterher.
Jeder Traum ist eine Wolke,
wie Zuckerwatte, die im Mund vergeht.
Und nach und nach in meinem Blut,
rosa und blauschimmernde Bahnen zieht.
 Noch einen Schluck Rotwein,
wir leeren die Flasche,
an der Tür ein Abschiedskuss,
Souvenirträume füllen deine Tasche.

Und so fassten
wir mal Mut, & fühlten in uns rein
& ließen das Gefühl heut zu,
ganz klein vor dem Universum zu sein,
aber groß füreinander. 
Das bringt uns jetzt erstmal nicht viel weiter, 
und vielleicht sogar voll durcheinander,

aber mir reichts schon aus, mit dir glücklich zu sein!
Pass auf dich auf,
fahr langsam,
komm gut heim.

Leni

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