Italienisch für Anfänger // Vegetarisch gefüllte Nudeltaschen

Es gibt vegetarisch gefüllte Nudeltaschen! 
Ja, wir werfen die Küche mal wieder an… Dieses Rezept hier wurde im letzten Sommer gemacht, ist also schon ne ganze Weile alt, und seitdem hängt der Blogpost irgendwie ein bisschen zwischen den Stühlen und ich finde nicht den richtigen Moment, um ihn online zu stellen… 
Deshalb kommt er einfach jetzt. Weil die Nudeln nämlich wirklich lecker sind. Probierts aus 😉 Und genießt das Rezept, so richtig viel kommt ja bis Juli erstmal nicht aus der Küche! 


Ich war ja im Sommer 2016 auf großer Reise und habe mich im Zuge dessen durch die jeweiligen Nationalitätenküchen gekostet. In Polen und Russland sind sogenannte Pelmeni oder Pieroggen sehr beliebt (ich weiß nie, wo der Unterschied ist, ich glaube, es ist eine Frage der Füllung, wer dazu was weiß, belehrt mich gern in den Kommentaren) . Traditionell werden die mit Hackfleisch und Sauerkraut oder Tomaten gefüllt, aber es gibt auch süße Varianten mit Erdbeeren zum Beispiel und dazu dann eine Art Vanillesoße und Zucker. Auch sehr lecker. Da ich aber ja in der Regel nicht sooo viel Fleisch esse, remaken wir das Ganze in einer Fleischfreien Leni-Gemüse-Variation.

Und das braucht ihr dafür: 

Für den Teig:

– ca. 300g Mehl plus etwas Mehl zum Ausrollen
– 100ml lauwarmes Wasser
– 1 TL Salz
– 2 Eier

Für die Füllung: 

– 1 Mozarella
– 2 Tomaten
– ein Stück Zucchini (ca. 150g) 
– 1/2 Zwiebel
– 1 Zehe Knoblauch
– Salz, Pfeffer
– 1 EL Tomatenmark
– 100g körniger Frischkäse
– n.B. Tomatensoße
– n.B. Parmesan

Und so geht´s:

Zuerst gebt ihr das Mehl in eine Schüssel und formt in der Mitte eine Kuhle mitn´hilfe eines Löffels.
In die Kuhle kommen jetzt die Eier und das Wasser…
… und außerdem das Salz
Alle Zutaten gut miteinander verkneten, bis ihr einen elastischen Teig habt. Falls euch die Konsistenz noch nicht gefällt, gebt ihr einfach noch etwas Mehl für mehr Festigkeit oder etwas mehr Wasser für eine weniger feste Konsistenz hinzu.
Als Nächstes kümmern wir uns um die Füllung. Dafür schneidet ihr eure Zutaten schön klein und gebt sie alle in eine Schüssel. Würzen könnt ihr nach eurem Geschmack.
Ok, ich gebs ja schon zu… Bei mir ist nicht der ganze Mozarella in die Füllung gewandert, ich habe davon genascht 😉
Auch hier gilt wieder: Alle Zutaten gut vermengen. Ich mache das eigentlich immer mit den Händen, aber ihr könnt das natürlich auch mit einem Löffel erledigen, wenn euch das lieber ist.
Jetzt brauchen wir unseren Teig wieder.
Den rollen wir jetzt nämlich auf unserer bemehlten Arbeitsfläche aus, bis er ganz ganz dünn ist. So dünn wie möglich, ohne das er reißt.
Anschließend werden Kreise ausgestochen. Ich habe da einen hochprofessionellen Teigtaschenformer benutzt (ganz ehrlich: ein Glas funktioniert genauso gut)
Im Teigtaschenformer wird jetzt Füllung auf eine Seite gegeben und anschließend wird die andere Seite darübergeklappt. Das Gerät drückt dann die Ränder aufeinander. Ich zeig euch gleich noch, wie es ohne hochprofessionelles Küchenequipment funktioniert 😉 .
Wer die Kreise mit einem Glas ausgestochen hat (die Größe könnt ihr frei wählen) gibt ebenfalls etwas Füllung auf eine Hälfte des Kreises. Achtung: Nicht zu nah an den Rand kommen, ich nehme auch tendenziell zu viel Füllung, aber das ist echt nicht ratsam!
Die andere Hälfte wird dann über die Füllung gelegt und die Ränder drückt ihr von beiden (!) Seiten gründlich mit einer Gabel fest. Das ist der wichtigste Schritt, sonst quillt die Füllung nachher beim Kochen raus und das wollen wir ja nicht 😉
So sieht das aus mit dem Festdrücken.
Und dann gebt ihr die Nudeltaschen nur noch in siedendes Wasser und lass sie 3-5 Minuten kochen. Faustregel: Wenn sie an die Oberfläche schwimmen, sind sie gut. Ich serviere sie gern mit Tomatensoße und Parmesan. Und so sieht das dann am Ende aus.



Dann bleibt mir für heute nur noch zu sagen: Bon appétit!  Wer es nachmacht, ich freu mich tierisch über Bilder auf Instagram (Lenis_Blog) oder über Feedback in den Kommentaren 🙂

Leni 


Ich bedanke mich ganz herzlich bei meinem tlentierten Handmodel, wie man an den changierenden Nagellackfarben bemerkt, habe ich diesmal nicht allein in der Küche gestanden, sondern durfte auf tatkräftige Untertstützung bauen. Ihre Pelmeni sind übrigens deutlich hübscher geworden als meine 😉

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