Interrail und Co – 5 Insidertipps für Städtetouris und Backpacker

Reisen

Hey ihr Lieben,

Ich war die letzten vier Wochen im Urlaub! Ein ganz schöner Luxus und eine Zeit, die ich wirklich extrem genossen habe! Deshalb kam auch letzte Woche kein neuer Post online, entschuldigt, aber jetzt bin ich erholt zurück und kann mich wieder ganz dem Schreiben widmen. 
Weil viele von euch jetzt bestimmt auch in den Urlaub fahren und ihre Sommerferien genießen, dachte ich mir, ich teile heute ein paar Tipps mit euch, die ich mir während der letzten vier Wochen so angeeignet habe. Ich habe eine Art Interrail-Tour gemacht, nur dass ich nicht mit dem Zug verreist bin, sondern per Bus. Was ihr auf so langen Reisen beachten solltet, darum geht´s heute 🙂 
Und dann fangen wir auch direkt mal an! 

Achtung! Was ihr bei längeren Städtereisen unbedingt beachten solltet


1. Bus statt Zug

Wer lange Strecken fährt und in kurzer Zeit viele Städte überall auf der Welt besuchen möchte, für den bietet sich das Reisen per Fernubs an. Wenn ihr euch mit Flixbus und Co. anfreunden könnt, spart ihr eine Menge Geld, was grade für Schüler und Studenten ja immer ein wichtiger Punkt ist. So viel Reisen wie möglich – nur kosten darf es möglichst nichts. Wer zum Beispiel ein Interrail-Ticket erworben hat, für den ist dieser Tipp irrelevant, allen anderen kann ich an dieser Stelle sehr das Busunternehmen „LuxExpress“ ans Herz legen. Diese Busse haben mich in den letzten Wochen viel durchs Land kutschiert und neben echt erschwinglichen Preisen (zwischen 9 und 19 Euro habe ich für meine Fahrten gezahlt) bekommt ihr hier in den meisten Bussen wirklich saubere Toiletten, Fernseher und teilweise sogar eine Kaffeemaschine, die euch die ganze Fahrt über mit kostenlosen Getränken versorgt. Das ist also auf jeden Fall einen Blick wert. 
(Aber auch Fernbus Flixbus ist auf jeden Fall empfehlenswert, damit bin ich bis jetzt auch immer gut gefahren!)

2. Mit Kapuzenpulli und Regenjacke um die Welt


Oh ja, richtig! Meine Überlegung am Anfang: Städtetour = ich möchte ordentlich und hübsch angezogen sein. Falsch gedacht! Die einizge Jacke, die ihr auf einer Städtetour wirklich braucht, ist einfach die gute alte Regenjacke. Wer vier Wochen oder länger unterwegs ist und jeden Tag von früh bis abends durch eine Stadt tourt, sich Denkmäler anschaut, Parks, Museen, das Meer und schöne Aussichtspunkte, der kann sich gar nicht anders einkleiden, als im Lagenlook. Und dann muss es eben einfach in allererster Linie praktisch sein! Heißt: Mit „Kapuzenpulli und Regenjacke on board“ fährt man ganz gut. Der zusätzliche Kapuzenpullover wärmt, die Regenjacke schützt euch vor Wind, Regen und eigentlich jedem Wetter und im Bedarfsfall ist einfach beides schnell um die Hüfte geknotet. Praktisch, Gut. Glaubt mir!

3. Lebensrettende Maßnahme Ohropax

Wer viel in Hostels übernachtet, hat miot den unterschiedlichsten Leuten und Umgebungen zu tun. Es kann euch passieren, dass ihr an einer kaum befahrenen Straße mit sechs anderen Leuten im Zimmer schlaft, die sich nachts weder bewegen, noch geräuschvoll atmen, die zur gleichen Zeit ins Bett gehen wie ihr und deshalb auch nachts nicht mehr das Licht anmachen. Ist aber eher selten. Im Normalfall schnarcht mindestens einer, und bei den für Hostels typischen Stockbetten merkt und hört ihr auch immer, wenn sich der Ober- oder Untermann umdreht. Deshalb sollte das Erste, was in euren Koffer wandert, die Schlafmaske sein, gefolgt von Ohropax. Gibt es in jedem DM und sichert euch wirklich den Schlaf. Maske drauf, Ohropax rein und dann merkt ihr auch nicht mehr, wenn jemand spät kommt oder früh geht, dabei das Licht anmacht und Lärm veranstaltet!

4. Backpackliebe adjeu!

Ganz ehrlich: Ich liebe meine Kraxe. (So nennt man bei mir einen riesigen Wanderrucksack) Aber wenn ihr eine Städtetour plant und somit zu Hostelgängern werdet, kann ich euch wirklich empfehlen, den Rucksack stehen zu lassen und den Koffer zu packen, am Besten einen mit Rolle dran, damit ihr ihn im Bedarfsfall erstmal zum Hostel durch die Stadt ziehen könnt. Das Problem wäre jetzt gar nicht mal eins des Platzes oder der Praxis, ich persönlich schnalle mir lieber den Rucksack auf den Rücken, als ewig einen Koffer hinter mir herzuziehen. Aber es ist eine Frage der Sicherheit. Es gibt auf Amazon zwar Rucksacksicherungsnetze, die ihr um eure Kraxe schnallen und auch abschließen könnt, diese Netzte sind aber ganz schön teuer und auch nicht besonders dick. Wer einen Koffer hat, braucht nur noch ein kleines und ein großes Schloss (da reicht ein ganz normales Fahrradschloss). Mit dem kleinen schließt ihr euren Koffer ab, falls der keine automatische Verriegelung hat, mit dem Fahrradschloss schließt ihr den Koffer durch die Ziehschlaufe hindurch am Bettgestell fest. Damit fühle ich persönlich mich um Einiges abgesicherter, als wenn ich meinen Rucksack ehr oder wenigre ungeschützt offen rumliegen lasse. 

5. Vorbuchen

Ihr spart eine MENGE Zeit, wenn ihr diesen einfachen Tipp beherzigt! Sucht euch einfach vor eurer Reise einige schöne Dinge raus, die ihr besuchen möchtet und informiert euch, wo es sich lohnt, vorzubuchen. Mit einem Onlineticket in der Tasche fallen oft kilometerlange Warteschlangen komplett weg und teurer ist das im Regelfall auch nicht, oder wenn dann nur sehr geringfügig. 
Zwei Besipiele ,für die sich ein Onlineticket wirklich lohnt wären zum Einen das „Van Gogh Museum“ in Amsterdam, genauso wie das „Anne-Frank Haus“ in Amsterdam und auf jeden Fall (!) das „Eremitage“ in St. Petersburg. 

Wenn ihr solche Schlangen umgehen wollt – bucht vor!


Das wars auch schon mit meinen fünf Tipps, in den nächsten Wochen kommen bestimmt nach und nach noch mehr Beiträge zum Thema Städtereise, auch mit spezifischen Tipps für die Städte, die ich besucht habe, 
ich hoffe, ich konnte dem ein oder anderen von euch helfen, schreibt gern eigene Tipps in die Kommentare und dann lesen wir hier nächsten Sontag wieder voneinander, wenn ihr mögt. 
Habt eine schöne Woche,

Leni
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